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Montag, 14. Mai 2007

Branding

Seit Neil Patel vor einigen Tagen seinen neuen Blog QuickSprout zum Thema "Branding" (Markenbildung) aufgesetzt hat, ist dieses Thema in aller Munde. Einen eher unrühmlichen Versuch seine "Marke" zu schützen hat allerdings der Schauspieler der Figur "Atze Schröder" hingelegt. Wie Arne Klempert in seinem Blog berichtet hat der Schauspieler zwar die Klage wegen der Nennung seines Real-Namens zurückgezogen, besteht jedoch auf der Begleichung der entstandenen Kosten. Ich frage mich, wie wohl die Kunstfigur "Atze Schröder" auf eine solche Entwicklung reagiert hätte ;-)

Bevor diese doch sehr merkwürdig anmutende juristische Auseinandersetzung begann, fand ich persönlich die Figur "Atze Schröder" eigentlich ganz sympatisch und ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie der wirkliche Name des entsprechenden Schauspielers ist. Jetzt kenne ich den Namen des Schauspielers und ich merke, dass mir die Diskrepanz zwischen ihm und seiner Kunstfigur nicht sonderlich sympatisch ist! Die Marke "Atze Schröder" hat bei mir eindeutig an Ansehen verloren.

Donnerstag, 26. April 2007

Glossar: OPML

Seit einiger Zeit probiere ich intensiv verschiedene Online-RSS-Reader aus, weil ich hier einen kleinen Test zu diesem Thema veröffentlichen möchte. Was hat das nun mit OPML zu tun? Sehr viel!

OPML ist die Abkürzung für Outline Processor Markup Language. Es handelt sich dabei um ein XML-Format, das von Radio UserLand für den Austausch von strukturierten Informationen, u.a. auch für den Austausch von RSS-Feeds, entwickelt wurde. Wenn also ein RSS-Reader den Export von OPML-Daten unterstützt und ein weiter unterstützt den Import solcher OPML-Daten, dann ist es recht einfach den oben beschriebenen Test verschiedener Reader mit den selben Feeds durchzuführen. Ein weiterer Vorteil ist, dass es möglich ist interessante Zusammenstellungen von Feeds ins Internet zu stellen (z.B. bei Grazr) und auch von dort herunter zu laden.

Interessante Weblinks:

Dienstag, 3. April 2007

Feed

Als Vorbereitung auf ein paar Artikel zu Feeds möchte ich hier zunächst eine kurze Definition des Begriffs geben. Der Begriff Feed kommt aus der englischen Sprache und hat eigentlich viele Bedeutungen wie Beschickung, Eingabe, Einspeisung, Fütterung, Versorgung usw. Im Zusammenhang mit Weblogs sind mit dem Begriff Feed jedoch meist RSS-Feeds oder Atom-Feeds gemeint.

Einfach ausgedrückt stellt ein solcher Feed bestimmten Programmen (Feed-Readern) den Inhalt deines Blogs (oder einen Auszug des Inhalts) in einem klar definierten Format zur Verfügung. Leser, die einen Feed-Reader benutzen, müssen dann nicht mehr regelmäßig direkt auf deine Webseite kommen. Sie können deinen Feed abonnieren, um zu sehen, ob es bei dir etwas neues gibt. Neben diesem offensichtlichen Vorteil für deine Leser bieten Feeds anderen Webmastern die Möglichkeit den Inhalt anderer Webseiten in aufbereiteter Form in ihre eigenen Inhalte einzubinden. Diese Technik wird beispielsweise vom Google News Bar Widget verwendet, mit dem man neue Nachrichten in die Sidebar des eigenen Blogs einbinden kann.

RSS-Feeds

RSS ist eine Abkürzung, nur leider ist sich die Fachwelt etwas uneins darüber für was eigentlich ;-) Es sind unterschiedliche Varianten im Umlauf:
  • Rich Site Summary (RSS 0.9x)
  • RDF Site Summary (RSS 1.0)
  • Really Simple Syndication (RSS 2.0)
  • Really Simple Syndication (RSS 3.0)
Letztlich ist RSS eine Familie von einfachen XML-basierten Nachrichtenformaten, die es ermöglicht den Inhalt deines Blogs in maschinenlesbarer Form zu speichern und für Andere bereitzustellen. Im Gegensatz zum Inhalt werden jedoch keine Informationen über das Seitenlayout oder das Design deines Blogs übergeben.

Atom-Feeds

Atom-Feeds (RFC 4287) sind eine Weiterentwicklung des RSS Nachrichtenformats für Web-Inhalte. Dabei wurde auch auf die besonderen Bedürfnisse von Bloggern eingegangen. So muss der Typ des Inhalts (Text, HTML) der Daten angegeben werden, um die Verarbeitung für den Empfänger zu erleichtern.

Siehe auch:

Montag, 5. März 2007

Linkbait

Diese Seite wurde verschoben:

SEO - OffPage Optimierung - Linkbait

Freitag, 16. Februar 2007

Permalink

Ein Permalink ist nichts anderes als ein ganz normaler Link auf einen Artikel in einem Blog. Meist verweist der Permalink auf eine Seite mit dem vollständigen Artikel und allen dazu gehörenden Kommentaren. Wenn man sich in einem eigenen Blogpost auf einen bestimmten Artikel in einem anderen Blog beziehen will, dann sollte man auch genau diesen Artikel über seinen Permalink verlinken. Ich persönlich hasse es, wenn ich in einem solchen Fall auf der Hauptseite eines anderen Blogs lande und mich ewig bis zum angesprochenen Artikel durchquälen muss.

Trackback und Pingback

Trackbacks und Pingbacks (Pings) sind Funktionen, mit deren Hilfe Blog-Programme sich gegenseitig darüber informieren können, dass in einem Beitrag Bezug auf einen Beitrag in einem anderen Blog genommen wurde. Die meisten Blog-Programme wie z.B. Wordpress, MovableType, Serendipity usw. beherrschen Trackbacks und/oder Pings.

Bei Trackbacks handelt es sich um relativ einfach aufgebaute http-Anfragen an die Trackback-URL des Partners. Wenn es also nicht möglich ist Trackbacks zu verwenden, weil der hostende Server keine ausgehenden Verbindungen zulässt, oder weil das Blog-System diese Funktion nicht unterstützt (z.B. die alten Blogger Blogs), dann können Trackbacks auch leicht mit Hilfe einer kleinen HTML-Datei vom häuslichen Recher aus durchgeführt werden.

Nachtrag: Anonymous findet, wenn ich schon sage, dass man solche Trackbacks leicht von zuhause aus machen kann, dann sollte ich auch sagen wie. Da hat er natürlich völlig recht. Ich habe deshalb meinen kleinen TrackBäcker als Zip-Datei verpackt und zum Download bereit gestellt. Es ist wie gesagt wirklich nichts besonderes. Für den praktischen Einsatz solltest du ihn am besten noch etwas an deine Bedürfnisse anpassen. Bei mir sind Blog-Name, Blog-URL usw. natürlich schon fertig ausgefüllt, wenn ich ihn starte. Hier kannst du Heiners TrackBäcker herunterladen.

Und hier das Ganze noch einmal, wenn dir Copy&Paste lieber ist:



<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "DTD/xhtml1-transitional.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" lang="de" xml:lang="de">
<head>
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1" />
<title>Heiners Trackb&auml;cker</title>
</head>
<body>
<h1>Heiner TrackB&auml;cker</h1>
<div xml:lang="de" lang="de">
<form class="content" action="" method="post" onsubmit="return sendtb(this);">
<p><input class="textinput" id="tburl" name="tb_url" value="Trackback-URL des Blogposts, den du zitiert hast" size="80" /></p>
<p><input class="textinput" id="purl" name="url" size="80" value="URL deines Blogposts" /></p>
<p><input class="textinput" id="blogname" name="blog_name" size="80" value="Dein Blog-Name" /></p>
<p><input class="textinput" id="ptitle" name="title" size="80" value="Titel deines Blogposts" /></p>
<p><textarea id="pintro" name="excerpt" rows="6" cols="60">Zusammenfassung deines Blogposts</textarea></p>
<p>
<input type="submit" value="Abschicken" />
<input type="reset" value="Reset" name="reset">
</p>

<script language="Javascript" type="text/javascript">
<!--
function sendtb(theForm)
{
if (document.layers == null)
{
var err = "";
err = (theForm.tb_url.value == "") ? "Gib eine Trackback URL ein\n" : "";
err = (theForm.purl.value == "") ? "Gib einen link deines Posts an\n" : "";
err = (theForm.blog_name.value == "") ? "Gib deinen Blognamen an\n" : "";
err = (theForm.title.value == "") ? "Gib den Titel deines Artikels an\n" : "";
if (err != "")
{
alert(err);
return false;
}
theForm.action = theForm.tb_url.value;
return true;
}
}
// -->
</script>

<p>Als Reaktion sollte eine kleine XML Nachricht wie diese erscheinen:</p>
<p>
&lt;?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" ?&gt;<br>
&lt;response&gt;<br>
&lt;error>0&lt;/error><br>
&lt;/response&gt;<br>
</p>
<p>Bei einem erfolgreichen Trackback erscheint der Fehlercode 0, ansonsten ist der Fehlercode 1.<br />
Im Fehlerfall wird evtl. zusätzlich eine Nachricht wie z.B. "We already have a ping from that URL for this post." gesendet.</p>
</form>
</div>
</body>
</html>



SEO

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Man versteht darunter Maßnahmen um eine Webseite in den Suchergebnissen der Suchmaschinen wie Google, Yahoo usw. möglichst weit nach vorn zu bringen.

Insbesondere die unlauteren und teilweise sogar kriminellen Methoden mancher sogenannter Black-Hat-SEOs haben in der letzten Zeit dazu geführt, dass allen SEOs (Suchmaschinen-Optimierern) in der Bloggersphäre eine ausgesprochene Abneigung entgegen gebracht wird, die ich persönlich von Herzen teile.

Vertikale Blogs

Nein, ein vertikaler Blog ist nicht etwa das Gegenteil eines horizontalen Blogs. ;-)

Unter einem vertikalen Blog versteht man einen Blog, der sich nicht breit gefächert mit vielen verschiedenen Themen beschäftigt, sondern der ein ganz spezielles Thema sehr eingehend behandelt.